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Der Lebensabend und Abschied

 

Irgendwann beginnt für jedes Lebewesen der Lebensabend und damit rückt auch der Zeitpunkt des Abschiednehmens näher. Das gehört zum Leben genauso dazu wie die Geburt und Ankunft und wir sollten die noch verbleibende Zeit gemeinsam so schön wie möglich mit unserem lieben Gefährten gestalten. Zeit, auf die vielen schönen gemeinsamen Momente zurückzuschauen und natürlich auch, um die verbleibende Zeit einfach noch zusammen zu genießen. Sie und Ihr Tiergefährte sind nun ein eingespieltes Team, man versteht sich blind und vieles läuft wie von selbst.

Es ist aber auch die Zeit, wo die Lebenskräfte unseres Tiergefährten langsam nachlassen und Altersbeschwerden zunehmen. Unser Gefährte wird müde, schwach oder auch anfälliger für Krankheiten. Vielleicht wird unser Gefährte auch unsicherer oder ängstlicher als in früheren Tagen. Das sind normale Prozesse, die für Mensch und Tier gleichermaßen gelten und die wir akzeptieren sollten. Betrachten wir Altwerden doch als Geschenk und nicht als Mangel oder Versagen unseres Körpers!

Gerade in dieser Zeit sollten wir unserem Gefährten viel Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken und ihn so gut es geht unterstützen. Nutzen wir doch diese Gelegenheit, um uns damit bei unserem geliebten Gefährten für seine Liebe, Treue und Unterstützung zu bedanken. Unser Ziel sollte es sein, ihm möglichst viel Lebensfreude, Wohlbefinden und damit Lebensqualität zu erhalten. Das bedeutet jedoch nicht unbedingt Beschwerde- oder Schmerzfreiheit, sondern Annehmen und gemeinsam durch diese Zeit gehen. Gelingt uns das, ist das das schönste Geschenk, das wir unserem Gefährten machen können.

Nehmen Sie sich nun also mehr Zeit bei den gemeinsamen Unternehmungen und richten Sie Ihre Anforderungen an Ihren Gefährten danach, was dieser noch leisten kann und vergessen Sie nicht, ihm die notwendigen Erholungsphasen zu gönnen. Tiere möchten Ihre Aufgaben - sofern sie diese gerne erfüllt haben - gerne auch noch im Alter ausüben, brauchen dafür aber oft mehr Zeit und sind oft nicht mehr so ausdauernd. Gestalten Sie daher den Alltag altersgerecht und schenken Sie damit Ihrem Gefährten weiterhin viel Freude und Zufriedenheit. Freuen Sie sich mit ihm über die vielen kleinen Dinge des Lebens. Wichtig ist für ihn das Gefühl, noch dazu zu gehören und geliebt zu werden.

 

Regelmäßiger Energiestatus

In dieser Lebensphase spielt die Gesundheitsvorsorge eine ganz wichtige Rolle. Dabei hilft, regelmäßig mit einer Biofeldanalyse den aktuellen Energiestatus Ihres Tieres zu ermitteln und nachzusehen, ob bzw. welche Unterstützung Ihr Gefährte auf energetischer Ebene wünscht und benötigt. Zu empfehlen ist, diese Überprüfung regelmäßig, etwa 1-2mal im Jahr durchzuführen und dabei das Biofeld zu harmonisieren. Ideale Phasen dafür sind das Frühjahr und der Herbst, da gerade in dieser Zeit die Entgiftungsorgane besonders aktiv sind und Leber bzw. Nieren gerade bei älteren Tieren einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen.

Eine Biofeldanalyse kann uns die Möglichkeit bieten, auf energetischer Ebene chronische Entwicklungen, degenerative Prozesse oder verminderte Energien der Organsysteme zu erkennen, noch bevor sich diese Veränderungen auf körperlicher Ebene zeigen oder verstärken. Je früher wir ein energetisches Ungleichgewicht harmonisieren und damit die Selbstheilungskräfte unseres Tieres unterstützen, desto größer ist die Chance, bei unserem Gefährten Lebensqualität und Wohlbefinden zu fördern. Aber natürlich lassen sich auch damit Altersprozesse nicht verhindern, aufhalten oder etwa umkehren.

Wenn Sie Ihren Tiergefährten energetisch austesten und sein Biofeld harmonisieren lassen möchten, dann setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.

Doch trotz aller Unterstützung und Bemühungen kommt natürlich irgendwann der Zeitpunkt, dass unser Tier stirbt. Wir sollten diesen Zeitpunkt so würdevoll wie möglich gestalten und es unserem Tier, uns selbst und auch dem Tier nahestehenden Freunden ermöglichen, Abschied zu nehmen.

Sterben ist die Geburt in eine neue, körperlose Existenz der Seele. Wir können diesen Schritt unseres Tieres durch ein paar kleine Rituale des Gedenkens und Abschiednehmens begleiten. Wie Sie diese für sich gestalten, ist ganz individuell. Sie sollten es aber auf keinen Fall versäumen, Ihrem Gefährten für alles aus tiefstem Herzen zu danken.

Hier eine kleine Anregung, wie Sie ein Abschiedsritual gestalten können:

Sorgen Sie für ein ruhiges und ungestörtes Umfeld und ziehen Sie sich etwas zurück. Sie können nun ein Bild Ihres geliebten Gefährten nehmen und z.B. eine Kerze anzünden. Gehen Sie nun in Gedanken mit Ihrem Tier verschiedene Lebensstationen und schöne gemeinsame Erlebnisse durch. Bedanken Sie sich dabei bei Ihrem Tier und spüren Sie der gemeinsamen Freude dieser Erlebnisse nach. Haben Sie dann das Gefühl, dass es für Sie und Ihr Tier in Ordnung ist Abschied zu nehmen, dann stellen Sie sich beispielsweise einen Weg über Wiesen, Felder und durch einen Wald vor, den Sie mit Ihrem Gefährten ein Stück gemeinsam gehen. Nehmen Sie dann an irgendeiner Stelle des Weges Abschied von Ihrem Tier und lassen es alleine weitergehen, während Sie wieder nach Hause zurückkehren.

Und ja!!! Es ist völlig in Ordnung und nur ganz natürlich, dass wir um unseren geliebten Gefährten trauern!!! Er war unser Partner, hat eine bestimmte Lebensphase mit uns geteilt und tritt nun eine Reise an, bei der wir unseren Gefährten nicht begleiten können. Tränen, Schmerz und Trauer um den Verlust unseres geliebten Tiergefährten sollten wir damit zulassen und annehmen. Sie sind Ausdruck unserer Wertschätzung, Achtung und Zuneigung, die unser treuer Gefährte durch seine uneingeschränkte und bedingungslose Liebe zu uns schließlich verdient hat. Dies gehört zu einer Trauerbewältigung einfach dazu.

ABER: Solange Ihr Gefährte einen Platz in Ihrem Herzen hat und Sie in Liebe an ihn denken, haben Sie ihn nicht verloren. Wenn er auch körperlich nicht mehr greifbar ist, wird Sie seine Liebe weiter begleiten! UND: Eines Tages werden Sie Ihren geliebten Gefährten wieder an Ihrer Seite haben!

 

Die Regenbogenbrücke

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde, wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras. Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist, geht es zu diesem wunderschönen Ort. Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken, und es ist warmes schönes Frühlingswetter. Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund. Sie spielen den ganzen Tag zusammen. Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen. Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen, bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht. Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß! Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras. Die Füße tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen.

Und wenn Du und Dein liebster Freund sich treffen, nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest. Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder, und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen. Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und ihr werdet nie wieder getrennt sein.

(Verfasser unbekannt)

 

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