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Michael Schoch – LEB®/T

 

Die Liebe zu den Tieren und überhaupt zur Natur haben mich stets durchs Leben begleitet und ich fühlte mich schon immer zu ihnen hingezogen. Doch da ich blind bin hatte ich nie daran gedacht, dass einmal die Arbeit mit bzw. für die Tiere meine Lebensaufgabe sein könnte und so schlug ich beruflich zunächst einen völlig anderen Weg ein. Dies änderte sich jedoch im Jahr 2004 grundlegend. Zu jener Zeit hatte ich meinen ersten Hund, der mich auf seine sanfte Art und Weise auf meinen neuen Lebensweg brachte.

Das Bild zeigt meinen ersten Begleiter - James

James, ein wunderschöner Golden Retriever mit einem sanften Wesen, begleitete mich seit 1992 durch mein Leben. Er war immer gesund, aber im Alter von etwa 10 Jahren begannen altersbedingt langsam seine Probleme. Natürlich lag es mir sehr am Herzen, ihn nicht nur wirksam sondern auch möglichst schonend zu unterstützen. Seine Gelenks- und Rückenprobleme lediglich mit Schmerzmitteln zu betäuben, sonst aber nichts zu verändern und die ganzen Nebenwirkungen der Medikamente für ihn in Kauf zu nehmen, kam für mich nicht in Frage. Das konnte nur eine Übergangslösung sein. Daher suchte ich also nach Alternativen. Im Laufe seiner Behandlung durfte ich dann erleben, wie wohltuend für ihn die Behandlung mit Naturheilverfahren und auch auf der energetischen Ebene waren.

Da ich eine von tiefer Liebe getragene Beziehung zu James hatte, wollte ich auch gerne selber etwas für ihn tun können. Angetrieben von diesem Wunsch und den Beobachtungen und Erfahrungen mit der Energiearbeit an James, begann ich daher selber intuitiv mit dem Einsatz von Heilenergie zu arbeiten und fühlte, dass es ihm gut tat. Er zeigte mir, dass in mir entsprechende Potentiale sind und öffnete mir die ersten Kanäle zur sensitiven und energetischen Arbeit.

Es ist eine grosse Ehre, der ehrliche und innige Freund eines Tieres sein zu dürfen.
©Stefan Wittlin

Als James 2004 kurz vor seinem 12. Geburtstag friedlich starb stand für mich fest, dass ich bei meinem nächsten Hund nicht mehr so hilflos sein wollte. So begab ich mich auf den interessanten Weg der vor mir lag und begann die für mich passende Form im weiten Feld der Tierheilbehandlung zu suchen. Es musste natürlich eine Form der Heilarbeit sein, die ich trotz meiner Blindheit sicher ausüben kann, ja in der meine - durch das fehlende Sehen - besonders geschulten anderen Sinne sogar ein Vorteil sind. Mir war dann schnell klar, dass für mich die Arbeit auf energetischer und mentaler Ebene genau der richtige Ansatz ist, denn was hier zählt sind die sensitiven Sinne und Feinfühligkeit. Voraussetzungen, die ich schon im alltäglichen Leben zum Ausgleich meines fehlenden Sehsinnes einsetze, die jedoch noch für die energetische und mentale Heilarbeit geschult und verfeinert werden mussten. Wichtig war für mich außerdem ein ganzheitlicher Ansatz, denn nach meiner Überzeugung haben unsere Tiergefährten eine Seele wie wir und sind uns ebenbürtig! Es sind unsere Brüder und Schwestern, die uns aus Liebe begleiten und unterstützen. Es reicht daher keinesfalls aus, nur den körperlichen Aspekt zu betrachten und zu behandeln!

Bei meiner Suche nach geeigneten Schulungsmöglichkeiten um meine sensitiven Fähigkeiten zu entwickeln, das Arbeiten auf der energetischen Ebene zu erlernen und Erfahrungen in der Behandlung kranker Tiere zu sammeln, hatte ich dann das große Glück 2006 auf Silke Harrington zu treffen, die seither für mich eine wichtige Lehrerin, Ratgeberin und Freundin geworden ist. Hier konnte ich in verschiedenen Kursen nicht nur wichtige Grundsteine für meine künftige Arbeit legen, sondern ich erlernte hier u.A. auch die telepathische Tierkommunikation und die Anwendung von Tellington-Touch. Sie hat direkt bei Penelope Smith und Linda Tellington-Jones gelernt und war am Aufbau der Ausbildungsstrukturen in Deutschland beteiligt. Somit konnte ich die jeweiligen Arbeitsmethoden und auch deren ethische Sichtweise auf das Tier als gleichberechtigten Partner kennenlernen, was sich mit meinen Empfindungen deckte.

Parallel zu diesen Kursen absolvierte ich dann 2007-2008 die Ausbildung zum Lebensenergieberater für Tiere am Naturwissen-Ausbildungszentrum in Wolfratshausen nach der Methodik von Dr. Rosina Sonnenschmidt. Da der Kurs von der Tierärztin Dr. Anke Domberg geleitet wurde, flossen in den Lehrgang viele praktische Beispiele mit ein, wie die energetische und mentale Heilarbeit auch die tägliche Arbeit in einer Tierarztpraxis ergänzen kann. Seit dieser Zeit widme ich mich nun mit viel Liebe und Hingabe der ganzheitlichen Unterstützung unserer wunderbaren Tiergefährten. Diese Ausbildung bildet das Fundament meiner Arbeit und wird durch die telepathische Tierkommunikation sowie meine Sensitivitätsschulung ergänzt.

Grian - Golden Retriever - mein wichtigster Lehrmeister

Ein ebenfalls sehr wichtiger Lehrmeister auf diesem Weg ist mein Golden Retriever Grian, dem ich unendlich viel verdanke und der mich seit 2004 auf meinem Lebensweg führt und begleitet! Mit seiner Hilfe entwickelte ich ganz entscheidend meine Fähigkeiten in der telepathischen Tierkommunikation und er half mir auch insgesamt dabei, meine sensitiven Fähigkeiten zu schulen. Er vermittelte mir viele Einblicke in die Sicht der Tiere auf uns Menschen und die uns umgebende Natur.

Du wirst mehr in den Wäldern finden als in den Büchern. Die Bäume und die Steine werden dich Dinge lehren, die dir kein Mensch sagen wird.
Heiliger Bernhard von Clairvaux

 

Die vergangenen Jahre mit den vielen Erfahrungen auf der sensitiv-ganzheitlichen Ebene und der telepathischen Tierkommunikation veränderten und prägten grundlegend meine Einstellung zu Mutter Erde, die Wahrnehmung und das Verständnis unserer Tiergefährten, der Pflanzen und insgesamt der Natur mit ihrer enormen Vielfalt. Ich möchte diese intensive und spannende Zeit meines Lebens nicht mehr missen und bin allen von Herzen dankbar, die mich auf diesem Weg unterstützt, begleitet und so vieles gelehrt haben. Denn mit dieser Arbeit sind nicht nur viel Freude und Zufriedenheit in mein Leben eingezogen, ich durfte auch viele interessante Persönlichkeiten (Menschen und Tiere) auf diesem Wege treffen und kennenlernen. Jeder Tag und jedes Tier führt mich auf diesem Weg weiter, bringt mir neue Wahrnehmungen und lehrt mich Respekt und Freude an der Schöpfung Gottes!

Wenn du am Morgen aufstehst, dann sage Dank für das Morgenlicht, für dein Leben und die Kraft, die du besitzt. Sage Dank für deine Nahrung und die Freude, am Leben zu sein. Wenn du keinen Grund siehst, Dank zu sagen, liegt der Fehler bei dir.
Tecumseh (1768 - 1813, Häuptling der Shawnee-Indianer)

 

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